Das bisschen Wäsche waschen ist doch kein Problem. Ganz so einfach ist es aber nicht. Dennoch dürfen wir uns nicht beschweren, denn seit John Tyzacke das Patent für ein Waschgerät anmeldete, wird uns die Hausarbeit doch sehr erleichtert. Statt stundenlang mühevoll die Wäsche mit der Hand zu waschen, wird die Wäsche heute dank innovativer Waschmaschinen und modernen Waschmitteln in kürzester Zeit sauber und frisch.

Ein altes Sprichwort sagt: Aller Anfang ist schwer und das gilt auch für all jene, die zum ersten Mal Wäsche waschen. Doch mit ein paar Tipps und Tricks wird das Wäsche waschen bald zur Routine.

Wäsche sortieren

Der erste Arbeitsschritt ist das Sortieren der Wäsche. Empfindliche Kleidungsstücke aus Wolle oder Seide dürfen nicht mit robusten Wäschestücken, beispielsweise aus Baumwolle, gemeinsam gewaschen werden. Dann wird nach Farben sortiert, dunkle Farben und helle Farben werden nicht gemeinsam gewaschen.

Besonders sehr farbintensive Kleiderstücke können während des Waschvorgangs an Farbe verlieren und die restlichen Wäschestücke verfärben. Im letzten Schritt werden die einzelnen Wäschestücke nach der Waschtemperatur sortiert. Nur wenn mit der richtigen Temperatur gewaschen wird, wird die Wäsche schonend gereinigt und behält ihre Form.

Immer auf das Etikett achten

Jedes Kleidungsstück hat ein Pflegeetikett mit verschiedenen Waschsymbolen. An diesen Symbolen ist ersichtlich, ob die Wäsche in der Waschmaschine gewaschen werden darf oder nur mit Handwäsche. Das Symbol Handwäsche ist nicht sehr beliebt, aber die schonendste Art des Waschens und deshalb bei sehr empfindlichen Textilien nötig. Die Zahl am Etikett zeigt an, mit welcher Temperatur die Wäsche gereinigt werden darf.

Je nach Textilien können 30,40,60,70 oder 95 Grad angegeben sein. Ist ein Symbol durchgestrichen, so bedeutet das immer Nein. Entweder darf das Kleidungsstück nicht in der Waschmaschine gewaschen werden oder es darf nach dem Waschvorgang nicht in den Wäschetrockner gegeben werden. Befindet sich ein Kreis auf dem Etikett, bedeutet das, dass diese Textilien chemisch gereinigt werden müssen. Die unterschiedlichen Buchstaben im Kreis zeigen, welche chemische Reinigungsmittel verwendet werden dürfen.

Die Kleidungsstücke kontrollieren

Sind alle Kleidungsstücke sortiert, sollte jedes einzelne Stück kontrolliert werden. Befinden sich keine Gegenstände in den Taschen und ist der Reißverschluss zu, dann kommt die zu waschende Wäsche in die Maschine.

Ein Tipp: Kleidungstücke mit Aufdruck und Jeans werden vorher auf die linke Seite gedreht, denn das schützt die Kleidung vor Abrieb. Auf links drehen bedeutet, dass die Innenseite nach außen gezogen wird. Empfindliche Textilien, wie zum Beispiel Vorhänge oder Textilien mit Spitze, aber auch Kleidungsstücke von denen sich leicht Kleinteile lösen können, kommen vor dem Waschen in ein Wäschenetz.

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Das richtige Wachmittel

Feinwaschmittel, Buntwaschmittel, Vollwaschmittel, spezielle Waschmittel für Wolle, Gardinen und empfindliche Textilien, dazu kommen Weichspüler und Bleichmittel in den unterschiedlichsten Duftnoten – Es ist gar nicht so leicht den Überblick zu behalten und im Supermarkt zu den richtigen Produkten zu greifen.

Auf jeden Fall sollte ein Voll-, ein Fein- und ein Wollwaschmittel griffbereit sein. Das Wollwaschmittel wird für alle Textilien aus Wolle und Seide verwendet, das Vollwaschmittel eignet sich für Bettwäsche, Hand- und Badetücher, für Geschirrtücher, für die Unterwäsche, wenn sie nicht aus Seide ist und für Schlafanzüge.

Das Feinwaschmittel kommt bei Blusen, Hemden, Hosen, Socken und T-Shirts zur Anwendung. Vorsicht ist bei schwarzen Kleidungsstücken gegeben Nach mehrmaligen Waschen bekommen schwarze Textilien einen Grauschimmer und wirken ausgewaschen und stumpf. Das wird mit einem speziellen Waschmittel für schwarze Wäsche verhindert.

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